Malariaimpfung verhindert in Endemiegebieten einen von acht Todesfällen im Kindesalter

Blantyre/Kintampo – Die Einführung der – zur Immunisierung gegen Plasmodium falciparum, den Erreger der Malaria tropica, entwickelten – Vakzine RTS,S/AS01E in den Standardimpfplan für Kinder ging in Subsahararegionen Afrikas mit einer deutlichen Reduktion schwerer Malariafälle einher.
Mit der Einführung der Impfung sank die Kindersterblichkeit in diesen Regionen um 13 %. Das zeigt die Auswertung der 4-jährigen Nachbeobachtungsphase einer Studie, die in Ghana, Kenia und Malawi Verwaltungsbezirke miteinander verglich, die per Randomisierung einer frühen versus späteren Einführung der Impfung zugeteilt worden waren. Die Studie erschien im Lancet (2026; DOI: 10.7910/DVN/PXVN6W).
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