Mecklenburg-Vorpommern: Bessere Förderung der Weiterbildung zum Pädiater
Schwerin – Die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) und die AOK Nordost bauen die Förderung der Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin aus. Bereits im Januar 2016 hatten KVMV und die Krankenkasse eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Mit der jetzt getroffenen Ergänzungsvereinbarung bauen sie diese weiter aus.
So erhalten nun auch Mediziner, die Schwerpunktbezeichnungen und Zusatzweiterbildungen in der Kinder- und Jugendmedizin erwerben, finanzielle Unterstützung. Damit soll neben der Sicherstellung der ärztlichen Grundversorgung der Kinder und Jugendlichen auch der Erwerb spezifischer Kompetenzen gefördert werden, um insbesondere schwer erkrankten oder an seltenen Erkrankungen leidenden Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern ein entsprechendes ambulantes Behandlungsangebot machen zu können.
„Mit dem Förderprogramm streben wir an, dass Eltern mit ihren Kinder zukünftig auch im ambulanten Bereich neben der unerlässlichen Grundversorgung vermehrt ein differenziertes Leistungsangebot vorfinden“, sagte KVMV-Vorstandsvorsitzender Axel Rambow.
Ferner haben die Vertragspartner einer Änderung der ärztlichen Weiterbildungsordnung dadurch Rechnung getragen, dass sie zukünftig bis zu 24 Monate ambulante Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin fördern. Bisher waren es maximal zwölf Monate.
„Die wohnortnahe ambulante ärztliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen, ohne lange Fahrtwege, liegt der AOK Nordost besonders am Herzen“, erklärte Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost. Dies sei Motivation zur Gestaltung dieses besonderen Vertrages mit der Kassenärztlichen Vereinigung.
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