Medizin-Modellprojekt in Ungarn: 19 weitere Absolventen

Dresden – 19 weitere Absolventen eines Modellprojekts haben ihr Medizinstudium in Ungarn abgeschlossen und beginnen nun in Sachsen ihre Ausbildung zum Facharzt.
Allesamt hätten sie ihr Studium mit herausragenden Leistungen abgeschlossen, informiert die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen. Später sollen sie helfen, die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen des Freistaats zu sichern.
Das Programm ist 2013 gestartet. Dazu können sich Interessierte mit einem Abischnitt von 2,6 und besser für ein deutschsprachiges Studium der Humanmedizin an der Universität Pécs bewerben. Sie bekommen die Studiengebühren finanziert.
Dafür verpflichten sie sich, nach Abschluss des Studiums und dem Facharztabschluss außerhalb der Städte Leipzig, Dresden, Markkleeberg und Radebeul als Hausarzt zu arbeiten. Inzwischen werden jedes Jahr 40 Studienplätze im Rahmen des Projekts vergeben.
Das Programm sei eine Erfolgsgeschichte, konstatiert Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Laut Kassenärztlicher Vereinigung befinden sich derzeit 178 Nachwuchsmediziner im Rahmen des Projekts in der Studienphase, 65 weitere absolvieren eine Facharzt-Weiterbildung. Acht Absolventen sind schon als Fachärzte für ihre Patienten tätig.
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