Medizinischer Fortschritt: Weniger Akutereignisse, Krebs nimmt zu

Rostock – Herzinfarkte, Schlaganfälle und Hüftfrakturen werden seltener, Krebserkrankungen häufiger. Eine schwedische Registerstudie zeigt, dass der medizinische Fortschritt unterschiedlich wirkt: Bei akuten Erkrankungen dominiert die Prävention, bei Krebs Verbesserungen in Diagnostik und Therapie. Die Ergebnisse wurden in The Lancet Regional Health – Europe (2026; DOI: 10.1016/j.lanepe.2026.101785) publiziert.
„Medizinischer Fortschritt verändert die Gesundheit der Bevölkerung auf 2 Wegen: Er verhindert Erkrankungen und verbessert die Überlebenschancen nach einer Diagnose. Welche dieser beiden Entwicklungen die Krankheitslandschaft stärker verändert hat, war bislang unklar“, schreiben die Forschenden um Anna-Kathleen Piereth vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock.
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