mHSPC: Kein signifikanter Überlebensvorteil mit Triple-Therapie nachweisbar

Wien – Auch bei Einbeziehung der neuesten Studien lässt sich für Dreifachkombinationen beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) in der Gesamtpopulation kein klarer Überlebensvorteil gegenüber der heutigen Standardtherapie nachweisen. Profitieren könnten allerdings Patienten mit hoher Tumorlast, wie eine Metaanalyse nahelegt (Journal of Urology 2026; DOI: 10.1097/JU.0000000000005131).
In die Analyse gingen 23 Studien ein. Verglichen wurden verschiedene Triple-Therapien mit der derzeitigen Standardkombination aus Androgendeprivationstherapie (ADT) und einem Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor (ARPI). Bei letzteren handelt es sich um moderne antihormonelle Wirkstoffe wie Enzalutamid, Apalutamid, Darolutamid oder Abirateron.
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