Millionenförderung für Ausbau der Forschungsinfrastruktur der Universitätsmedizin Göttingen

Göttingen – Das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung unterstützen die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in den kommenden fünf Jahren mit 18,5 Millionen Euro aus der Förderinitiative „Potenziale strategisch entfalten“.
Die Universitätsklinik hat dazu das Projekt „UMG 2032 – Excellence through Focus“ entwickelt, um Maßnahmen in den Bereichen Forschung, Transfer, Internationalisierung und Talentförderung umzusetzen.
„Dies wird in den kommenden Jahren wesentlich dazu beitragen, unser Forschungsprofil weiterzuentwickeln und die vier thematischen Schwerpunkte ‚Molekulare Zellbiologie‘, ‚Neurowissenschaften‘, ‚Herz-Kreislauf-Medizin‘ und ‚Onkologie‘ fachübergreifend und strategisch miteinander zu verknüpfen“, sagte Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes und Vorstand Forschung und Lehre der UMG.
Zudem wolle die Universitätsklinik neu gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen möglichst schnell in Form neuer Therapien oder Medizinprodukte für Patienten zugänglich machen. „Daher wird ein Schwerpunkt des Projekts auf dem Technologietransfer liegen“, so Brück.
Im Rahmen des Projekts soll unter anderem eine Graduiertenschule für Medizin und Gesundheitswissenschaften gegründet werden, um mehr Medizinstudierende und Fachkräfte im Gesundheitswesen für die Wissenschaft zu gewinnen.
Ergänzend dazu wird ein „Medical Career Center“ aufgebaut, das Wissenschaftler und Ärzte in einer frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Karriere nach der Promotion fördert und berät. Bereits vorhandene Unterstützungs- und Qualifizierungsprogramme sollen im Center gebündelt und stetig erweitert werden.
Das Förderprogramm „Zukunft.Niedersachsen“ des Landes und der Volkswagen Stiftung umfasst 265 Millionen Euro. Es soll die internationale Sichtbarkeit der niedersächsischen Hochschulen verbessern und deren strategische Partnerschaften festigen.
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