Multiples Myelom: Immunzellen im Knochenmark beeinflussen Prognose

Atlanta – Die Überlebenszeiten werden beim Multiplen Myelom nicht nur durch die Aggressivität der Krebszellen bestimmt, sondern auch von der Abwehrbereitschaft der Immunzellen in ihrer Mikroumgebung beeinflusst. Dies zeigen die Ergebnisse einer Einzelzell-RNA-Sequenzierung, die in Nature Genetics (2026; DOI: 10.1038/s43018-025-01072-4) publiziert wurden.
Das Multiple Myelom ist mit einem Anteil von 15-20 % nach den Leukämien der zweithäufigste Blutkrebs. Die Behandlungsoptionen wurden in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erweitert. Zuletzt wurde die Chemotherapie durch Immuntherapien wie der CAR-T-Zelltherapie oder bispezifische T-Zell-Engager ergänzt, die das Immunsystem stärken. Dies deutet darauf hin, dass neben den genetischen Mutationen der Krebszellen auch die Qualität der Immunabwehr die Prognose der Patienten beeinflusst.
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