Nekrotisierende Fasziitis: Krankenhausmortalität liegt bei knapp 15 Prozent

Gießen – Die nekrotisierende Fasziitis ist in Deutschland zwar selten, geht bei stationär Behandelten jedoch weiterhin mit einer hohen Mortalität und einem relevanten Amputationsrisiko einher. Das zeigt eine bundesweite Auswertung von Routinedaten aus den Jahren 2019 bis 2024. Die nekrotisierende Fasziitis ist eine lebensbedrohliche Weichteilinfektion, die durch eine rasch progrediente Ausbreitung entlang der Faszien und eine ausgedehnte Gewebenekrose gekennzeichnet ist.
Belal Abdo und Co-Autoren werteten in ihrer retrospektiven Analyse im Deutschen Ärzteblatt International (2026; 10.3238/arztebl.m2026.0124) Daten des deutschen diagnosebezogenen Fallpauschalensystems (DRG) zu allen stationären Behandlungsfällen mit der Hauptdiagnose nekrotisierende Fasziitis aus.
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