Neue Auflage der nationalen Versorgungsleitlinie „chronische KHK“
Berlin – Die nationale Versorgungsleitlinie „Chronische KHK“ ist in der dritten Auflage erschienen. Sie beschreibt, wie Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit (KHK) sektorenübergreifend bestmöglich versorgt werden sollten. „Die hohe Prävalenz und Inzidenz der koronaren Herzkrankheit (KHK) sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität verlangen verstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Patienten mit KHK“, heißt es zu Beginn (Seite 17). Die Leitlinie richtet sich laut den Autoren vor allem an Ärzte, aber auch an Kooperationspartnern von Ärzten. Außerdem ist sie eine Grundlage für Patienteninformationen.
Die Autoren haben für die neue Auflage das Kapitel Revaskularisationstherapie vollständig überarbeitet. Es gibt evidenzbasierte Empfehlungen, unter welchen Voraussetzungen eine Revaskularisationstherapie indiziert sein kann und mit welchen Therapieverfahren die festgelegten Therapieziele erreicht werden sollten.
Das Programm für nationale Versorgungsleitlinien tragen die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften gemeinsam. Mit der Durchführung haben sie das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt.
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