Neue Empfehlungen bei Schulterschmerzen: Weniger Bildgebung, mehr Aufklärung

Melbourne – Weniger ist manchmal mehr: Das gilt offenbar auch für die Versorgung von Menschen mit Schulterschmerzen. Wie Forschende um Romi Haas von der Monash University, Melbourne, berichten, verbessern sich die meisten Schulterprobleme durch ein eigenständiges Krankheitsmanagement, gezielte Aufklärung und im weiteren Verlauf von selbst (JAMA Internal Medicine 2026; DOI: 10.1001/jamainternmed.2026.3135).
Rund 16 % der Erwachsenen haben jährlich Schulterschmerzen. Mit einer jährlichen Prävalenz von 1–5 % sind sie das dritthäufigste muskuloskelettale Beschwerdebild, mit dem sich Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis vorstellen. Das Team um Haas publizierte jetzt ein evidenzbasiertes Update der Empfehlungen, wie Schulterschmerzen in der hausärztlichen Primärversorgung bestmöglich versorgt werden.
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