Vermischtes

Neue Genomdatenbank verfügt bereits über 25.000 Datensätze

  • Freitag, 26. Juni 2026
/kras99, stock.adobe.com
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Bonn – Zufrieden mit dem Ausbau der genomDE-Datenplattform ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Drei Monate nach dem Start des operativen Plattformbetriebs lagen laut dem Institut bereits 25.000 qualitätsgesicherte Datensätze vor.

Damit habe dieses Modellvorhaben zur umfassenden Diagnostik und Therapiefindung mittels Genomsequenzierung rasch einen wichtigen Meilenstein erreicht, hieß es.

Das BfArM betreibt die Datenplattform des Modellvorhabens. Ziel ist es, klinische und genomische Daten von Menschen mit seltenen Erkrankungen sowie erblichen und fortgeschrittenen Tumorerkrankungen unter hohen Datenschutz- und Sicherheitsstandards zusammenzuführen.

Die Daten sollen dazu beitragen, Diagnosen präziser zu stellen, individuellere Therapieentscheidungen zu ermöglichen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

„Ein Bestand von 25.000 qualitätsgeprüften Datensätzen nach drei Monaten Operativbetrieb der Datenplattform zeigt, dass das Modellvorhaben erfolgreich angelaufen ist und sein Ziel erreichen kann, die klinische Versorgung zu verbessern und die innovative biomedizinische Forschung voranzutreiben“, sagte Andreas Till, Leiter der Datenplattform für das genomDE-Modellvorhaben am BfArM.

Damit entstehe eine wichtige Grundlage, um die Gesundheitsversorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen und fortgeschrittenen Krebserkrankungen künftig noch stärker an ihren individuellen Bedürfnissen auszurichten, betonte er.

Das Modellvorhaben ist Teil der Nationalen Strategie für Genommedizin (genomDE). Es soll die Voraussetzungen schaffen, genommedizinische Verfahren stärker in die Regelversorgung zu integrieren und zugleich die Nutzung der Daten für die medizinische Forschung ermöglichen.

„Perspektivisch wird die Datenplattform auch die Vernetzung mit nationalen und internationalen Dateninfrastrukturen unterstützen und so zum Wissensaustausch sowie zur Weiterentwicklung gemeinsamer Standards in der Genommedizin beitragen“, hieß es aus dem BfArM.

hil

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