Neue Leitlinie für die Bildgebung des Herzens
Berlin/Düsseldorf – „Konsensusempfehlungen zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computertomographie und Magnetresonanztomographie“ haben Kardiologen und Radiologen gemeinsam herausgegeben.
Sie fassen die Anwendungsgebiete der beiden bildgebenden Verfahren zusammen und bewerten jeweils, ob CT und MRT zur Beantwortung einer speziellen Frage geeignet sind, ob sie ein Verfahren der ersten Wahl darstellen oder nur eingesetzt werden sollten, wenn andere bildgebende Verfahren zu keiner eindeutigen Diagnose führen oder ob sie für eine Fragestellung keinen sinnvollen Beitrag liefern können. Knapp 400 Verweise auf Studien verdeutlichen den wissenschaftlichen Hintergrund der jeweiligen Aussage.
Die Struktur der Empfehlung unterscheidet sich von den bisherigen deutsch- und englischsprachigen Publikationen zu diesem Thema. Die aktuelle Konsensusempfehlung orientiert sich nicht an den Bildgebungsmethoden, sondern gliedert sich nach den großen Krankheitsgruppen. Behandelt werden die koronare Herzerkrankung, Kardiomyopathien, Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler, Perikarderkrankungen, erworbene und strukturelle Veränderungen sowie angeborene Herzfehler.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: