Neue Patientenleitlinie „Psychoonkologie“ steht zur Diskussion bereit
Berlin – Auf die neue Patientenleitlinie „Psychoonkologie – Psychosoziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige“ weist das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hin.
Eine Krebserkrankung hat oft nicht nur körperliche sondern auch seelische und soziale Folgen für den Patienten und sein Umfeld. Die Psychoonkologie hilft dabei, mit den vielfältigen Veränderungen durch die Krebserkrankung besser umzugehen.
In der neuen Patientenleitlinie finden sich wissenschaftlich gesicherte Informationen darüber, welche psychosozialen Belastungen mit einer Krebserkrankung verbunden sein können, wie sie zu diagnostizieren sind und welche Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen. Sie beruht auf den Handlungsempfehlungen der ärztlichen S3-Leitlinie „Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten“ des Leitlinienprogramms Onkologie und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen.
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe tragen das Leitlinienprogramm Onkologie gemeinsam. Autoren der neuen Patientenleitlinie sind Patientenvertreter und Ärzte aus dem Kreis der Leitlinienautoren. Die Redaktion hat das ÄZQ übernommen.
Patienten, Angehörige und medizinische Fachexperten sind eingeladen, den Entwurf zu lesen und bis Mitte April kritisch zu kommentieren.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: