Neues Handbuch Weiterbildung für die Innere Medizin
Wiesbaden – Informationen über die internistische Weiterbildung in Deutschland gibt das aktualisierte Handbuch „Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin“ der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
„Im Jahr 2010 hat der 113. Deutsche Ärztetag in Dresden die erst 2003 beschlossene Verschmelzung der Fachärzte Innere Medizin und Allgemeinmedizin wieder aufgehoben“, begründete der Generalsekretär der DGIM, Ulrich Fölsch aus Kiel, die Neuauflage.
Das Weiterbildungshandbuch gibt deshalb einen Überblick über die Ausbildung zum „Facharzt für Innere Medizin“, zum „Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunktbezeichnung“ und die möglichen Zusatzweiterbildungen wie Geriatrie oder Infektiologie. Die neue Auflage führt zudem die regelmäßig stattfindende Evaluation der Weiterbildung auf, mit den jeweiligen Aufgaben der Weiterbildungsbefugten und Assistenten.
Autorin des Buches ist die stellvertretende Geschäftsführerin der DGIM, Ourania Menelaou. „Viele Mitglieder der DGIM haben uns nach der ersten Auflage 2009 wertvolle Anregungen und Verbesserungsvorschläge gegeben“, sagt sie. Diese Vorschläge habe die DGIM aufgegriffen, um die Publikation weiter zu verbessern.
Das Werk ermöglicht es Lesern, die verschiedenen Wege zum Facharzt klar voneinander abzugrenzen und beantwortet zudem, wie sich Facharzttitel ergänzen lassen. Mit Checklisten, Grafiken und Tabellen informiert es über die gesamte internistische Weiterbildung, deren Dauer, Inhalte, Stufen und die Bedeutung von Richtlinien, Fristen, Logbüchern und Facharztkompetenzen.
Weiterer Bestandteil der Schrift ist ein allgemeines Kapitel zur Aufgabe der Inneren Medizin und ihrer Funktion in den europäischen Gesundheitssystemen. Darüber hinaus liefert ein Anhang die Kontaktdaten von Ansprechpartnern bei den Landesärztekammern.
Mitglieder der DGIM erhalten das Handbuch auf Anfrage und solange der Vorrat reicht unentgeltlich.
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