Niederlande: Salmonellen im Räucherlachs – Internationaler Rückruf
Bilthoven/Niederlande – In den Niederlanden sind in den letzten Wochen mindestens 200 Menschen nach dem Verzehr von kontaminiertem Räucherlachs an Salmonellosen erkrankt. Betroffen sind Produkte des Herstellers Foppen, der international tätig ist. Auch in den USA sollen 100 Menschen erkrankt sein. Die niederländische Gesundheitsbehörde RIVM spricht von der Spitze eines Eisbergs. Ein internationaler Rückruf ist in Vorbereitung.
Bereits in der letzten Woche hatte die niederländische Verbraucherschutzbehörde NVWA vor dem Verzehr von Produkten der Firma Foppen gewarnt. Die Liste wurde inzwischen erweitert. Sie betrifft Lachsprodukte, die in den Niederlanden über Ketten wie Albert Heijn, Aldi, Hema, Makro, Plus, Coop, Supercoop vertrieben werden. Foppen beliefert aber auch Großhändler und Fischhändler im In- und Ausland.
Einige Experte gehen auch in die USA. Dort sind laut RIVM ebenfalls 100 Personen nach dem Verzehr von Räucherlachs der Firma Foppen erkrankt. Aus anderen Ländern seien noch keine Fälle bekannt geworden, heißt es. Eine internationale Rückrufaktion sei aber in Vorbereitung.
Die Quelle der Salmonellen wurde noch nicht gefunden. Foppen betreibt zwei Fischfabriken in den Niederlanden und eine in Griechenland.
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: