Niedersachsen übernimmt Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz

Hannover – Niedersachsen übernimmt zum 1. Januar 2026 für ein Jahr den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK). Der Vorsitz der GMK wechselt jährlich turnusgemäß zwischen den Ländern, zuletzt saß Thüringen dem Ländergremium vor. Der Fokus soll vor allem auf der Sicherstellung einer wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung liegen, wie Niedersachsen jetzt mitteilte.
„Mit der 99. GMK wollen wir wichtige Impulse setzen für eine moderne und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung“, sagte Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi. Dazu gehörten regional angepasste, vernetzte, effiziente und krisensicher gestaltete Strukturen, die die Versorgungssicherheit in den Mittelpunkt stellten.
In den Blick nehmen will der neue GMK-Vorsitzende alle Akteure des Gesundheitswesens – vom ambulanten und stationären Bereich über eine flächendeckende Apothekenversorgung bis hin zu einem effektiven Öffentlichen Gesundheitsdienst. „Niedersachsen hat hier klare Ideen und Vorstellungen, die es in die anstehenden Beratungen mit den Ländern einbringen wird.“
Schwerpunkte sollen nach den Plänen Niedersachsens eine sichere Gesundheitsversorgung im Falle der zivilen Verteidigung und des Krisenmanagements sein, eine sichere haus- und fachärztliche Versorgung, ein sicherer Zugang zu Apotheken und Arzneimitteln sowie ein sicherer Infektionsschutz und krisenfester Öffentlicher Gesundheitsdienst.
Die GMK ist das Gremium, in der sich die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister bzw. die Gesundheitssenatorinnen und Gesundheitssenatoren der Länder fortlaufend austauschen und abstimmen.
Vorbereitet wird die GMK von der Amtschefkonferenz (ACK), der die Staatsekretärinnen und Staatssekretäre sowie die Staatsrätinnen und Staatsräte für Gesundheit der Länder angehören. Die nächste reguläre ACK findet am 6. und 7. Mai 2026 in Braunschweig statt. Die nächste Hauptkonferenz findet am 10. und 11. Juni 2026 in Hannover statt.
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