Okuläre Hypotonie: Intravitreale Injektionen bessern Sehvermögen

London – Intravitreale Injektionen von Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) können bei Menschen mit okulärer Hypotonie den Augeninnendruck steigern. In einer Fallserie (British Journal of Ophthalmology 2026; DOI: 10.1136/bjo-2025-327866) hat dies den Bulbus der Betroffenen wieder vergrößert und den Visus verbessert.
Der Augeninnendruck ist von zentraler Bedeutung für die Sehgesundheit. Eine dauerhafte Druckerhöhung führt zu einer Schädigung des Sehnervs, die als Glaukom bezeichnet wird. Gefährlich ist auch ein anhaltend niedriger Augeninnendruck, weil er die Architektur des Augapfels schädigt und durch eine Schwellung der Retina die Sehkraft herabsetzt. Im Extremfall kommt es zu einer irreversiblen Schrumpfung, Phthisis, die zur Erblindung führen kann.
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