Orale Kontrazeptiva fördern womöglich Essattacken – bei fraglicher klinischer Relevanz des Effekts

East Lansing – Einer US-amerikanischen Registerstudie zufolge können möglicherweise synthetische, aus oralen Kombinations-Kontrazeptiva stammende Hormone emotionales Essen begünstigen. Allerdings war der Effekt klein und von fraglicher klinischer Relevanz (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.19047).
Wenn Frustration, Langeweile oder andere unangenehme Emotionen einen plötzlichen Drang zum Essen auslösen, dann spricht man von emotionalem Essen. In der postovulatorischen Phase ist das Risiko sowohl für emotionales Essen als auch für klinisch relevante Essattacken (Binge-Eating) erhöht.
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