Pädiatrie: Metagenomische Sequenzierung im Blutplasma kann Sepsis frühzeitig erkennen

Memphis – Die Sequenzierung von zellfreier DNA im Blut kann Bakterien häufig bereits vor den ersten Symptomen nachweisen. Ein US-Team hat die Methode an Kindern mit Leukämien erprobt, die wegen einer Chemotherapie oder Stammzelltherapie ein erhöhtes Risiko für eine Sepsis hatten. Ihre Ergebnisse haben sie in Lancet Mikrobe (2026; DOI: 10.1016/j.lanmic.2025.101312) publiziert.
Eine Bakteriämie ist für Kinder, die aufgrund einer Leukämie-Behandlung vorübergehend keine eigene Immunabwehr haben, eine lebensgefährliche Krise. Die Patienten erhalten deshalb prophylaktisch Antibiotika. Diese erreichen allerdings nicht alle Erreger. Sie können zudem zur Selektion von resistenten Keimen führen, die dann auf den Stationen andere Kinder gefährden.
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