Parkinson-Medikament: Hinweise auf verlangsamten Krankheitsprogress, primärer Studienendpunkt aber verfehlt

Basel – Der Antikörper Prasinezumab konnte die motorische Progression der Parkinsonkrankheit im Vergleich zu Placebo in der Gesamtgruppe in einer großen Phase-2b-Studie nicht aufhalten. Exploratorische Analysen zeigten aber signifikante klinische und biologische Veränderungen, die auf eine Verlangsamung der Krankheitsprogression hinweisen könnten (The Lancet 2026; DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00865-2).
Die Firma Roche konzipierte und finanzierte die Studie und war für Ausführung, Datenanalyse und Publikation verantwortlich. Die PADOVA-Studie (Parkinson's disease on stable symptomatic monotherapy) wurde an 110 europäischen und nordamerikanischen Zentren durchgeführt. 534 Personen mit früher, unter symptomatischer Medikation stabiler Parkinsonkrankheit nahmen daran teil. Sie erhielten vierwöchentliche Infusionen, randomisiert doppelblind entweder mit Prasinezumab oder Placebo.
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