Patienteninformationen zu Magenkrebs, Netzhautschäden bei Diabetes und Gesundheitsthemen aktualisiert
Berlin – Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) seine Patienteninformationen zu Magenkrebs, diabetesbedingten Netzhautschäden sowie Gesundheitsthemen im Internet aktualisiert.
Die Patienteninformation „Magenkrebs – Was für Sie wichtig ist“ soll Patienten helfen, mit der Erkrankung umzugehen. Dazu wird beschrieben, wie sich die Krankheit äußert und wie sie therapiert werden kann. Zudem gibt es Hinweise zur Ernährungsumstellung.
Eine zweite aktualisierte Patienteninformation beantwortet die Frage, was Diabetes mit den Augen zu tun hat. Es wird aufgezeigt, welche Risikofaktoren und welche Warnzeichen es für durch Diabetes verursachte Netzhautschäden gibt und was man dagegen tun kann.
Um das Finden von guten und vertrauenswürdigen Gesundheitsseiten im Internet geht es in der dritten Patienteninformation. Wann ist Vorsicht geboten und wann bereiten die Informationen nutzbringend auf den Arztbesuch vor? Dieser kann, so das ÄZQ, jedoch durch Internet-Recherchen nicht ersetzt werden.
Die Kurzinformationen für Patienten (KIP) informieren kompakt und laienverständlich über Krankheitszeichen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten, werden vom ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sowie der Bundesärztekammer (BÄK) entwickelt und regelmäßig aktualisiert.
Inzwischen stehen bereits mehr als 60 Informationsblätter zu unterschiedlichen Erkrankungen und Themen zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Aktualisiert und erweitert wurde auch der Methodenreport zur Erstellung der Patienteninformationen. Das Dokument gibt nun ausführlich über die aufwendigen Entwicklungs- und Abstimmungsprozesse der patientenfreundlichen Informationsblätter Auskunft. Darüber hinaus wird beschrieben, wie anerkannte Anforderungen an evidenzbasierte Patienteninformationen und die Beteiligung der Patienten umgesetzt werden.
Alle Patienteninformationen stehen kostenfrei als Downloads im Internet bereit und können für das Patientengespräch ausgedruckt und dem Patienten ausgehändigt werden. Auch der Methodenreport kann als PDF-Dokument abgerufen werden.
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