Positives Geschäftsjahr 2025: Apobank schlägt erneut Dividende von sechs Prozent vor

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) zieht ein positives Fazit des Geschäftsjahres 2025: Das operative Ergebnis vor Risikovorsorge betrug 413,3 Millionen Euro (2024: 408,2 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss lag bei 99,8 Millionen Euro (2024: 96,0 Millionen Euro). Aufsichtsrat und Vorstand der Bank werden der Vertreterversammlung daher erneut eine Dividende von sechs Prozent vorschlagen. Das teilte der Vorstand der Apobank heute bei der Bilanzpressekonferenz für das Jahr 2025 in Düsseldorf mit.
„Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres Strategieprogramms Agenda 2025 haben wir ein wichtiges Kapitel abgeschlossen – und die Ergebnisse zeigen: Unsere Transformation trägt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Matthias Schellenberg.
Im vergangenen Jahr hat die Apobank laut ihrem Geschäftsbericht ein Plus von 20 Prozent bei neuen Krediten zur Finanzierung von Praxen und Apotheken erreicht. Der Kreditbestand liegt damit bei 8,8 Milliarden Euro.
Im Vermögensberatungsgeschäft mit Privatkunden stiegen die neu eingeworbenen Mittel um mehr als das Doppelte auf 1,3 Milliarden Euro. Damit betreut die Bank in diesem Segment 9,4 Milliarden Euro (2024: 7,7 Milliarden Euro). Insgesamt erreichte das Depotvolumen 16,0 Milliarden Euro (2024: 13,5 Milliarden Euro), ein Plus von 18,5 Prozent. Die Zahl der Kunden stieg um knapp 8.000 auf 513.665, darunter 111.591 Mitglieder.
Einen vorsichtig positiven Ausblick auf die Entwicklung im Jahr 2026 gab der Finanzvorstand der Bank, Christian Wiermann: „Für 2026 planen wir mit einem stabilen Ergebnis – und einer verlässlichen Dividende für unsere Mitglieder. Sollte der positive Jahresstart sich fortsetzen, werden wir das Ergebnis 2025 sogar leicht übertreffen können“, sagte er. Allerdings machen zunehmende geopolitische Unsicherheiten und die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen Vorhersagen laut dem Vorstand immer schwieriger.
Die Apobank kündigte bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes auch ein neues Strategieprogramm „Primus 2028“ an. Damit richtet die Bank ihren Fokus stärker auch auf angestellte Heilberufler.
„Wir wollen mehr als die Hälfte aller Existenzgründungen selbstständiger Heilberufler begleiten, bis zum Ende dieses Jahrzehnts ein Depotvolumen von 20 Milliarden Euro erreichen und jedes Jahr 10.000 neue Kundinnen und Kunden unter angestellten und angehenden Heilberuflern gewinnen“, heißt es dazu im Finanzbericht zum Jahr 2025 der Apobank.
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