Postpartale Hämorrhagie: Frühe Diagnose soll Todesfälle verhindern

Oxford/Genf – Eine neue in The Lancet publizierte Artikelserie beschreibt einen Wandel, wie postpartale Hämorrhagien (PPH) besser erkannt und behandelt werden können (DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00902-5; DOI: 10.1016/S0140-6736(26)01031-7; DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00903-7). Denn: Bisher stirbt alle 12 Minuten eine Frau an den übermäßigen Blutungen.
„Jeder mütterliche Todesfall infolge einer postpartalen Hämorrhagie ist eine Tragödie und die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar“, wird Arri Coomarasamy von der Universität Oxford und Erstautor zweier Artikel der Serie in einer Pressemitteilung zitiert. „Unsere Forschung zeigt, dass wir bereits über die notwendigen Instrumente verfügen, um Tausende von Leben zu retten.“
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