Prof. Dr. med. Christiane Woopen: Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Christiane Woopen, Jahrgang 1962, hat eine Professur für Ethik und Theorie an der Uni Köln. Der Deutsche Ethikrat, dessen Vorsitzende sie ist, legt regelmäßig Stellungnahmen und Berichte zu strittigen Themen wie Hirntod, Gendiagnostik und Leben mit Demenz vor.
Was ärgert Sie am meisten?
Ignoranz
Was war die wichtigste Entscheidung in
Ihrem Leben?
Meinen Mann zu heiraten und unsere Familie
zu gründen
Gesundheit bedeutet für Sie . . .
eine gute Voraussetzung, um das Leben führen
zu können, das ich führen möchte.
Ihr wichtigster Tipp/Rat für angehende Ärzte?
Lassen Sie sich durch nichts und niemanden
ausreden, dass der Mensch in den Mittelpunkt
Ihres Handelns gehört!
Ihre Prioritätenliste für Veränderungen im Gesundheitswesen . . .
Stärkere Fokussierung der Lebensqualität von Patienten in der Forschung und in der klinischen Versorgung – damit wird auch die Patientenorientierung gestärkt; mehr Zeit und Qualität bei Aufklärung und Beratung; wertschätzende Arbeitsbedingungen; gesellschaftliche Debatte über Prioritäten bei der Verteilung der knappen Ressourcen
Welchem Gesundheitsthema wünschen
Sie mehr Aufmerksamkeit?
Der Lebensqualität
Wie schützen Sie sich vor zu viel Stress?
Durch eine Haltung der Achtsamkeit
Was hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt?
Der 5. Satz der 3. Sinfonie von Gustav Mahler
Wie verbringen Sie Ihre freie Zeit?
Mit Freunden, Musik und Lesen
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten . . .
würde ich eine Safari in Afrika machen.
Die besten Ideen kommen Ihnen bei . . .
Gesprächen, beim Lesen und unter der Dusche.
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