Politik

Prof. Dr. med. Christiane Woopen: Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

  • Donnerstag, 1. Mai 2014
Uploaded: 31.03.2015 09:56:34 by intern01
Christiane Woopen

Christiane Woopen, Jahrgang 1962, hat eine Professur für Ethik und Theorie an der Uni Köln. Der Deutsche Ethikrat, dessen Vorsitzende sie ist, legt regelmäßig Stellungnahmen und Berichte zu strittigen Themen wie Hirntod, Gendiagnostik und Leben mit Demenz vor.

Was ärgert Sie am meisten?

Ignoranz

Was war die wichtigste Entscheidung in
Ihrem Leben?

Meinen Mann zu heiraten und unsere Familie
zu gründen

Gesundheit bedeutet für Sie . . .

eine gute Voraussetzung, um das Leben führen
zu können, das ich führen möchte.

Ihr wichtigster Tipp/Rat für angehende Ärzte?

Lassen Sie sich durch nichts und niemanden
ausreden, dass der Mensch in den Mittelpunkt
Ihres Handelns gehört!

Ihre Prioritätenliste für Veränderungen im Gesundheitswesen . . .

Stärkere Fokussierung der Lebensqualität von Patienten in der Forschung und in der klinischen Versorgung – damit wird auch die Patientenorientierung gestärkt; mehr Zeit und Qualität bei Aufklärung und Beratung; wertschätzende Arbeitsbedingungen; gesellschaftliche Debatte über Prioritäten bei der Verteilung der knappen Ressourcen

Welchem Gesundheitsthema wünschen
Sie mehr Aufmerksamkeit?

Der Lebensqualität

Wie schützen Sie sich vor zu viel Stress?

Durch eine Haltung der Achtsamkeit

Was hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt?

Der 5. Satz der 3. Sinfonie von Gustav Mahler

Wie verbringen Sie Ihre freie Zeit?

Mit Freunden, Musik und Lesen

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten . . .

würde ich eine Safari in Afrika machen.

Die besten Ideen kommen Ihnen bei . . .

Gesprächen, beim Lesen und unter der Dusche.

DÄ-M

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