Protonenpumpeninhibitoren: Keine Hinweise auf erhöhtes Magenkrebsrisiko

Stockholm – Die langfristige Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren, die die Produktion der Magensäure stoppen, war in einer bevölkerungsbasierten Fall-Kontroll-Studie aus Skandinavien nicht mit einem Anstieg von Erkrankungen am Magenkrebs assoziiert. Die im BMJ (2026; DOI: 10.1136/bmj-2025-086384) publizierten Ergebnisse sprechen gegen eine karzinogene Wirkung der häufig eingesetzten Medikamente.
Seit der Einführung in den 1980er-Jahren stehen Protonenpumpeninhibitoren im Verdacht, Magenkrebs zu verursachen. Denn die Blockade der Salzsäure in den Parietalzellen steigert kompensatorisch die Gastrinproduktion.
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