Ärzteschaft

Qualitätsbericht dokumentiert hohes Niveau der Versorgung in Nordrhein

  • Donnerstag, 9. Januar 2014

Düsseldorf – Die Praxen in Nordrhein betreuen ihre Patienten auf einem sehr hohen Qualitätsniveau. Das dokumentiert der neue Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) für den Landesteil. Er beruht auf im Jahr 2012 gesammelten Daten zu den Genehmigungsbereichen der gut 19.000 Vertragsärzte und psychologischen Psychotherapeuten.

Der Bericht geht von A wie Aids bis Z wie Zytologie auf die verschiedenen geneh­mi­gungs­pflichtigen Bereiche in der ambulanten Versorgung ein. Er dokumentiert damit, wie hoch die Anforderungen an die Qualitätssicherung inzwischen sind.

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Qualitätssicherungs-Vereinbarungen laut dem Bericht von sechs auf mehr als 60 bundesweite und nordrheinische Verein­barungen sowie Richtlinien gestiegen – mehr als zwei Drittel der diagnostischen und therapeutischen Leistungen in der ambulanten Versorgung von Kassenpatienten unterliegen einer zusätzlichen Qualitätskontrolle. Nur Ärzte und Psychotherapeuten, die diesen Vorgaben folgen und sich regelmäßig fortbilden, können entsprechende Leistungen erbringen.

„Wir haben deshalb die Angebote für unsere Mitglieder in diesem Bereich weiter ausgebaut“, sagte Vorstandsvorsitzende der KV, Peter Potthoff. Die KV helfe den Praxen unter anderem durch individuelle Beratung, Organisation von Qualitätszirkeln und Fortbildungsveranstaltungen, das zunehmende Spektrum an Qualitätssicherungs­maßnahmen zu bewältigen. 2013 habe sie das Beratungsangebot um eine Qualitätssicherungsexpertin erweitert, zudem unterstützten zwei zusätzliche Hygieneberater die Praxen dabei, die komplexen gesetzlichen Vorgaben im Praxisalltag umzusetzen.

„Der Bericht zeigt, dass unsere Mitglieder, also die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten, eine qualitativ gute Arbeit leisten – unter Arbeitsbedingungen, die nicht einfacher werden“, so Potthoffs Fazit.

hil

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