Rezidivtumore im weiblichen Becken: Köln bekommt neues Forschungszentrum

Köln – Die Universitätsklinik Köln hat ein neues Zentrum für die Behandlung und Erforschung von Rezidivtumoren im weiblichen Becken (CRB) gegründet. Es gehört zum Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln.
„Ziel des CRB ist es, Patientinnen mit Rezidivtumoren im weiblichen Becken eine hochspezialisierte, klar strukturierte und interdisziplinär abgestimmte Versorgung anzubieten“, sagte CRB-Sprecher und Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie der Uniklinik Köln, Florin-Andrei Taran.
Durch fest etablierte Versorgungswege und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen könne man komplexe Therapiekonzepte am individuellen Krankheitsverlauf ausrichten und die Behandlungsqualität verbessern.
Tumorrezidive im weiblichen Becken sind nach Angaben der Uniklinik eine besonders komplexe medizinische Herausforderung. Für viele dieser Erkrankungen existierten bislang keine einheitlichen, evidenzbasierten Therapiekonzepte. Das CRB soll daher die operative und onkologische Expertise der Uniklinik Köln bündeln.
Dazu ist es interdisziplinär aufgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt des CRB soll laut der Universitätsklinik auf der Forschung liegen, insbesondere bei Krebserkrankungen der Eierstöcke, der Gebärmutterschleimhaut und des Gebärmutterhalses.
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