Rheumatoide Arthritis mit erhöhtem Risiko für ungünstige Schwangerschaftsausgänge verbunden

Paris – Bei Schwangeren mit rheumatoider Arthritis (RA) sind die Risiken für ein zu niedriges Geburtsgewicht des Neugeborenen (SGA) bis zu 3-mal und für eine Frühgeburt doppelt so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine französische prospektive multizentrische Kohortenstudie, an der zwischen 2015 und 2021 schwangere Frauen mit RA teilnahmen (RMD Open 2026; DOI: 10.1136/rmdopen-2026-006922).
Die Forschenden um Anna Moltó von der Rheumatologischen Abteilung des Cochin-Krankenhauses in Paris analysierten Daten aus der an 76 Zentren laufenden multizentrischen prospektiven Kohortenstudie der französischen Forschungsgruppe für Schwangerschaft und seltene Erkrankungen (GR2). Daran nehmen Frauen teil, die eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind und an seltenen und/oder chronischen rheumatischen Erkrankungen leiden.
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