Vermischtes

Rhön-Klinikum ist zufrieden

  • Donnerstag, 6. Juni 2019
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Bad Neustadt – Die Rhön-Klinikum AG zeigt sich zufrieden mit dem Jahresauftakt 2019 und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. „Nach den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres sind wir sehr zuversichtlich, unsere gesteckten Ziele auch für 2019 zu erreichen“, sagte Stephan Holzinger, Vorstands­vorsitzender des Unter­nehmens auf der 31. Ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens gestern in Bad Neustadt an der Saale.

Im laufenden Geschäftsjahr wolle man das Wachstum konsequent fortsetzen. Man erwarte einen Umsatz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro in einem Bereich von plus/minus fünf Prozent, sagte Holzinger.

Mit einer Mehrheit von 99,99 Prozent stimmten die Aktionäre dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand zu, die Dividende auf 0,29 Euro je Stückaktie nach 0,22 Euro im Vorjahr zu erhöhen. Somit werden vom Bilanzgewinn 2018 rund 19,4 Millio­nen Euro zur Ausschüttung der Dividende verwendet. Dies entspricht einer Aus­schüttungsquote von etwa 40 Prozent.

Holzinger umriss auf der Hauptversammlung die Strategie des Unternehmens: „Wir verfolgen eine organische Wachstumsstrategie, die mit der früheren Strategie von raschen Klinikakquisitionen vor allem in den neunziger Jahren rein gar nichts mehr gemein hat und angesichts der zwischenzeitlich drastisch veränderten Markt­bedingun­gen auch nicht mehr haben kann“, sagte er. Modellhaft für den neuen Ansatz von Rhön sei der Anfang 2019 in Betrieb genommenen Campus Bad Neustadt.

Statt einer strikten Trennung der Sektoren ambulant und stationär biete man mit dem Campus-Konzept an einem einzigen Ort medizinische Leistungen im Sinne eines Vollversorgungsansatzes an. „Wir wollen dieses – tatsächlich – patientenzentrierte Campusangebot auch an anderen Stellen dieser Republik realisieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

In diesem Zusammenhang setze Rhön auch auf die Telemedizin: „Die durch den Fall des sogenannten Fernbehandlungs­verbots inzwischen weitgehend hierzulande er­möglichte Beratung und Behandlung von Patienten per Telefon, Video und Internet sehen wir als strategische Ergänzung des Campusangebots“, sagte Holzinger und gab das Motto aus: „Digital vor Ambulant vor Stationär“.

dpa

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