Riesenzellarteriitis: Nutzen und Risiken von Low-dose-ASS heben sich auf

Paris – Menschen mit Riesenzellarteriitis wird häufig niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (Low-dose-ASS) verordnet, um sie vor Herz-Kreislauf-Ereignissen zu schützen. Der Nutzen fiel in einer sozusagen simulierten randomisierten Studie oder Target Trial Emulation allerdings gering aus und er wurde durch ein erhöhtes Risiko von schweren Blutungen wieder aufgehoben (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.6579).
Eine Riesenzellarteriitis ist ein medizinischer Notfall, da die Patientinnen und Patienten akut von einer Erblindung bedroht sind. Sie werden deshalb in der Klinik hochdosiert mit Steroiden behandelt, um die Autoimmunreaktion möglichst rasch zu stoppen. Frühere Studien haben gezeigt, dass die Betroffenen langfristig ein erhöhtes Risiko auf schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) haben. Deshalb wird bei der Entlassung aus der Klinik eine langfristige Prophylaxe mit Low-dose-ASS verordnet.
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