Risikoadaptierte antiemetische Prophylaxe mit Vorteilen bei moderat emetogener Chemotherapie

Wien – Die internationale MyRisk-Studie zeigte, dass Hochrisikopatienten unter moderat emetogener Chemotherapie von einer intensivierten Prophylaxe gegen Übelkeit und Erbrechen profitieren. Bei der Jahrestagung der deutschsprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie vorgestellte Ergebnisse der deutschen Subgruppe, die überwiegend mit Oxaliplatin behandelt wurde, bestätigen diesen Befund (Abstract V342).
Zur Prophylaxe chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV) bei moderat emetogener Chemotherapie werden ein 5-HT3-Rezeptorantagonist und Dexamethason als antiemetische Standardprophylaxe empfohlen. Offen war die Frage, ob Menschen mit hohem CINV-Risiko von einer intensivierten Prophylaxe, etwa der zusätzlichen Gabe eines NK1-Rezeptorantagonisten, profitieren könnten.
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