Ärzteschaft

Wie sich Praxen auf Hitzetage vorbereiten können

  • Donnerstag, 18. Juni 2026
/GiZGRAPHICS, stock.adobe.com
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Berlin – Um Praxen und Patienten auf bevorstehende Hitzetage vorzubereiten, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wieder umfangreiches Material zusammengestellt. Dabei geht es zum Beispiel um konkrete Hitzeschutzmaßnahmen innerhalb der Praxis. Enthalten sind auch Informations- und Schulungsmaterialien oder Checklisten bis hin zu Patienteninformationen zum Ausdrucken.

Der systematische Umgang mit Risiken und der Schutz von Personal und Patienten an heißen Tagen ist der KBV zufolge auch ein wichtiges Thema im Qualitätsmanagement-Verfahren (QEP). Dort findet sich unter anderem eine Checkliste zur Erstellung eines Hitzeschutzplans, die sich zum Einstieg in das Thema eignet.

Die vorgestellten Hitzeschutzmaßnahmen innerhalb der Praxis beziehen sich etwa auf die Verdunklung und Belüftung der Räumlichkeiten und angepasste Sprechstundenzeiten.

Außerdem werden Möglichkeiten vorgestellt, wie gefährdete Menschen über die Praxisverwaltungssoftware identifiziert werden können, um Medikationspläne zu überprüfen, gezielt über die Arzneimittellagerung an heißen Tagen zu informieren und zu Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen einzuladen.

Besonders in den Fokus genommen werden sollten ältere und chronisch kranke Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Schwangere. Auch für Menschen, die im Freien körperlich schwer arbeiten, intensiv Sport treiben oder bestimmte Medikamente einnehmen, kann die Hitze gefährlich werden. Eine Aufklärung über die Gefahren von Hitze, richtige Verhaltensweisen und vorbeugende Maßnahmen sollte daher frühzeitig erfolgen.

nfs/EB

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