Herzinsuffizienz: Polypille könnte Behandlung bei Adhärenzproblemen erleichtern

Dallas – Eine optimale medikamentöse Therapie kann die Überlebenszeiten bei einer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) deutlich verlängern. Doch vielen Betroffenen fällt es schwer, in der Titrationsphase zu kooperieren und später die Medikamente regelmäßig einzunehmen. Eine Polypille, die mehrere Wirkstoffe kombiniert, könnte hier die Behandlungsergebnisse verbessern, wie eine randomisierte Studie zeigt (Nature Medicine 2026; DOI: 10.1038/s41591-026-04504-5).
Für die HFrEF-Therapie wird in den Leitlinien wird eine Kombination aus Betablocker, RAAS-Hemmer, SGLT2-Inhibitor und Aldosteronantagonisten (MRA) empfohlen. In Studien hat diese leitliniengerechte Therapie die Mortalität um etwa 50 % gesenkt.
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