Metaanalyse bestätigt: Bei rettbarem Hirngewebe nützt auch eine spätere Thrombolyse

Philadelphia – Eine intravenöse Thrombolyse ist – bei Vorhandensein von rettbarem Hirngewebe – auch mehr als 4,5 Stunden nach Schlaganfallbeginn mit besseren funktionellen Ergebnissen verbunden, obwohl das Risiko für symptomatische intrazerebrale Blutungen ansteigt. Das zeigt eine Metaanalyse von 14 randomisierten Studien in JAMA Network Open (2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.26990).
„Die Wirksamkeit der intravenösen Thrombolyse beim akuten ischämischen Schlaganfall ist etabliert, wenn sie innerhalb von 4,5 Stunden nach Symptombeginn verabreicht wird“, schreiben die Autorinnen und Autoren um Shaan Patel vom Department of Neurological Surgery am Thomas Jefferson University Hospital in Philadelphia. Viele Betroffene stellten sich jedoch erst nach Ablauf dieses Zeitfensters oder mit unbekanntem Symptombeginn vor.
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