Medizin

Morbus Parkinson: Komorbidität mit Morbus Alzheimer bei Frauen häufiger

  • Donnerstag, 2. Juli 2026
Amyloid beta Peptide lagern sich zu Amyloid-Plaques auf Neuronen zusammen. /Juan Gärtner, stock.adobe.com
Amyloid beta Peptide lagern sich zu Amyloid-Plaques auf Neuronen zusammen. /Juan Gärtner, stock.adobe.com

Scottsdale/Arizona – In den Gehirnen von Personen, die an einem Morbus Parkinson verstorben sind, finden sich häufig auch Ablagerungen von Beta-Amyloiden und Tau-Fibrillen, die charakteristisch sind für Morbus Alzheimer. In einer Serie von US-Autopsien, deren Ergebnisse auf der Jahrestagung der European Academy of Neurology in Genf vorgestellt wurden, waren Frauen häufiger von der Komorbidität betroffen als Männer (Abstract EPO-0330).

Morbus Parkinson und Morbus Alzheimer unterscheiden sich zu Beginn der Erkrankung klinisch und auch pathologisch. Beim Morbus Parkinson finden sich häufig Ablagerungen von α-Synuclein in den Hirnzellen, die sich zu Lewy-Körperchen formieren. Der Morbus Alzheimer wird vermutlich durch Beta-Amyloide und Tau-Fibrillen ausgelöst.

rme

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