Partielle Meniskektomie bei degenerativen Meniskusläsionen langfristig ohne Vorteile

Helsinki – Die partielle Meniskektomie, eine der weltweit am häufigsten durchgeführten orthopädischen Operationen, hat in einer randomisierten Vergleichsstudie Schmerzen mit degenerativen Meniskusläsionen nicht gelindert. Sie könnte langfristig sogar die Entwicklung einer Arthrose fördern und häufiger einen Gelenkersatz erforderlich machen. Darauf deuten die Nachuntersuchungen von Teilnehmenden einer randomisierten Studie hin (New England Journal of Medicine 2026; DOI: 10.1056/NEJMc2516079).
Im Gegensatz zu den traumatischen Meniskusläsionen, die in der Regel die Folge von Sportverletzungen bei jüngeren Menschen sind, kann es im höheren Alter schon nach banalen Verletzungen zu Schäden an den Menisken kommen. Ob in diesem Fall eine chirurgische Entfernung der verletzten Abschnitte, die arthroskopisch, also minimal-invasiv möglich ist, den Patientinnen und Patienten nutzt, ist umstritten.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: