„Wir sollten aus einem automatischen Nein wieder eine begründete Einzelfallentscheidung machen“

Wien – Onkologische Studien bilden die Grundlage vieler Therapieentscheidungen. Die Menschen, die im klinischen Alltag behandelt werden, unterscheiden sich jedoch oft deutlich von jenen, die in Studien eingeschlossen werden: Sie haben häufiger Komorbiditäten, eingeschränkte Organfunktionen oder eine geringere Belastbarkeit. Damit stellt sich die Frage, wie gut sich Studienergebnisse auf die Versorgungspraxis übertragen lassen.
In der Fortbildung „Diversitätssensible und inklusive Studien: eine interdisziplinäre Betrachtung“ auf der Jahrestagung der deutschsprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Wien beleuchtete Birgit Grünberger die „Sicht der Klinik“ auf dieses Spannungsfeld.
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