Rund 1.700 schwerverletzte und kranke Ukrainer in Deutschland behandelt

Berlin – In Deutschland sind seit Kriegsbeginn bislang rund 1.700 schwerverletzte und schwerkranke Menschen aus der Ukraine medizinisch behandelt worden. Die Evakuierungen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) gestern mitteilte.
Genauere Angaben dazu, wie viele der Behandelten Soldaten oder Zivilisten waren, wollte das Ministerium nicht machen. Es verwies auf die Privatsphäre der Beteiligten.
Die Evakuierten werden über den sogenannten Kleeblattmechanismus in Kliniken im ganzen Bundesgebiet verteilt. Für die Koordination ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zuständig. Dieses hatte Mitte 2025 noch von 1.500 evakuierten Ukrainerinnen und Ukrainern gesprochen.
Hilfsorganisationen und zivile Initiativen bringen ebenfalls Menschen aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland. Dazu würden der Bundesregierung aber keine Zahlen vorliegen, teilte das Gesundheitsministerium mit.
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