Samenflüssigkeit begünstigt Mpox-Infektion

Frankfurt am Main – Samenflüssigkeit begünstigt nach Erkenntnissen eines Frankfurter Forschungsteams eine Infektion mit Mpox. „Unsere Ergebnisse liefern eine Erklärung dafür, warum sexuelle Kontakte ein besonders hohes Übertragungsrisiko bergen“, sagte die Doktorandin Emma Torbica, die die Experimente durchgeführt hat (Emerging Microbes & Infections 2026; DOI: 10.1080/22221751.2026.2703396).
„So kann Samenflüssigkeit die Infektion fördern, wenn sie zum Beispiel mit analen oder genitalen Schleimhäuten in Kontakt kommt, wo sich bereits Pocken gebildet haben, die noch nicht bemerkt wurden.“ Mpox wird überwiegend von Tieren auf Menschen übertragen. Die neueren Varianten können aber auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden.
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