Schizophrenie: Mangel an Synapsen könnte kognitive Symptome erklären

München – Die Hinweise auf eine biologische Ursache der Schizophrenie haben sich in den vergangenen Jahren verdichtet. Eine multimodale Studie zeigt nun, dass die kognitiven Störungen und teilweise auch Veränderungen in der Kernspintomografie sowie Elektroenzephalografie mit einem Mangel an Synapsen in Verbindung stehen könnten (JAMA Psychiatry 2026; DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2026.0576). Diese wurden in induzierten pluripotenten Stammzellen der Betroffenen beobachtet.
Die Ursache der Schizophrenie, an der in allen Ländern und Kulturkreisen etwa 1 % der Bevölkerung zumeist im jungen Erwachsenenalter erkrankt, ist unbekannt. Die Diagnose beruht allein auf den klinischen Beobachtungen mit Positivsymptomen (Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Paranoia und Denkstörungen), Negativsymptomen (Anhedonie, Avolition, sozialer Rückzug und Gedankenarmut) und kognitiven Störungen (Dysfunktion der Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses und der exekutiven Funktionen).
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