Schon jedes vierte Grundschulkind fühlt sich gestresst

Hannover – Bereits jedes vierte Grundschulkind fühlt sich gestresst. Laut einer heute in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) war nach Einschätzung der Eltern von Sechs- bis Zehnjährigen ein Viertel der Kinder (24 Prozent) in den vergangenen vier Wochen häufig gestresst, sei es in der Schule oder im Alltag.
Insgesamt 42 Prozent der Mütter und Väter gaben an, dass der Druck und die psychische Belastung in den vergangenen ein bis zwei Jahren zugenommen hätten. Auf die Seele schlagen dem Nachwuchs den befragten Eltern zufolge vor allem die Erwartung des Kinds an sich selbst und damit einhergehende Versagensängste (58 Prozent).
Es folgen Probleme mit anderen Kindern wie Mobbing, Streit oder Gruppenzwang (50 Prozent) sowie die Erwartungen an das Kind in der Schule oder beim Sport (47 Prozent).
Laut Umfrage zählen zu weiteren möglichen Stressfaktoren bei Grundschulkindern digitale Medien mit 32 Prozent sowie Probleme in der Familie, beispielsweise häufiger Streit, Trennung der Eltern oder Geldsorgen (22 Prozent). Forsa befragte im Auftrag der KKH vom 26. Januar bis zum 10. Februar 1005 Eltern von Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren.
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