Schweiz: Überdiagnose bei Prostatakrebs – gleichzeitig mehr fortgeschrittene Stadien

Zürich – Eine Registerstudie aus der Schweiz zeigt, wie sich Inzidenz, Mortalität und Überleben beim Prostatakarzinom in den vergangenen 40 Jahren entwickelt haben. Die Daten liefern Hinweise auf eine zunehmende Überdiagnose von Niedrigrisikotumoren, gleichzeitig aber auch auf einen Anstieg fortgeschrittener Erkrankungen, wie die Ergebnisse zeigen (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.8289).
„Inzidenz und Prognose haben sich in den vergangenen Jahrzehnten weltweit wesentlich verändert“, schreiben die Forschenden um Dominik Menges vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich. In einigen Ländern, etwa den USA, sei die Inzidenz metastasierter Erkrankungen gestiegen, nachdem um 2012 Empfehlungen gegen ein routinemäßiges PSA-Screening ausgesprochen wurden.
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