Schwere Skabies: Höhere Ivermectin-Dosis ohne Vorteile

Paris – Eine schwere Skabies erfordert den kombinierten Einsatz von topischen und systemischen Antiparasitika. Französische Dermatologinnen und Dermatologen haben in einer randomisierten Studie 2 unterschiedliche Dosierungen von oralem Ivermectin zusammen mit einer Permethrin-Creme verglichen. Ihre im New England Journal of Medicine (NEJM 2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2411721) publizierten Ergebnisse zeigen, dass die höhere Ivermectin-Dosis nicht häufiger zur Heilung führte.
Die meisten Menschen bemerken eine Infestation mit Sarcoptes scabiei var. hominis an dem starken Juckreiz. Bereits das Kratzen verhindert eine zu starke Vermehrung der Krätzemilben und eine topische Behandlung mit Permethrin (oder alternativ mit Benzylbenzoat oder Crotamiton) kann das Problem beseitigen.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: