Sehr geringe Komplikationsrate bei refraktiver Lentikelextraktion

London – Eine Weiterentwicklung der lasergestützten Operationsmethode Smile mit der Bezeichnung Smile Pro geht mit sehr niedrigen intra- und postoperativen Komplikationsraten einher. Das berichtete Lena Beckers (Rheine) für eine Gruppe operierender Augenärzte und Augenärztinnen anhand der Verläufe von 916 mit der Methode behandelten Augen auf dem 44. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) (Abstract-Nr. PP22.07).
Smile (Small-incision Lenticule Extraction) hat sich unter den refraktiven Techniken zur Korrektur einer Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahren als Alternative zu der schon länger praktizierten LASIK etabliert. Bei Smile Pro präpariert ein Femtosekundenlaser mit einer Wiederholungsrate des Laserimpulses von 2 MHz in rund 10 Sekunden den Lentikel, ein Gewebescheibchen der Kornea, das durch eine 2–3 mm große Inzision am Hornhautrand aus dem Auge entfernt wird.
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