Shamonda-Virus: Fachleute sehen derzeit kein breites Bevölkerungsrisiko

Paris – Nach dem weltweit ersten dokumentierten Nachweis des Shamonda-Virus (SHAV) bei einem Menschen sehen Fachleute derzeit keine Hinweise auf ein breites Gesundheitsrisiko für die Allgemeinbevölkerung. Zugleich mahnen sie zu genauerer Überwachung und zu weiteren Untersuchungen, insbesondere mit Blick auf immungeschwächte Menschen.
Frankreich hatte gestern mitgeteilt, dass das bislang nur bei Tieren bekannte Virus erstmals bei einem Menschen nachgewiesen worden sei. Betroffen war ein schwer immungeschwächter Patient, der Anfang Oktober in Lyon starb. Nach Angaben der französischen Behörden gilt bislang eine Übertragung durch den Stich einer Gnitze der Gattung Culicoides im Osten Frankreichs als wahrscheinlich.
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