Vermischtes

Sicherheit von Blutprodukten: Paul-Ehrlich-Insti­tut weiter WHO-Kooperations­zentrum

  • Dienstag, 25. Juli 2017

Berlin – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als „WHO Kooperationszentrum für die Qualitätssicherung von Blutprodukten und In-vitro-Diagnostika“ bestätigt und die Zusammenarbeit für weitere vier Jahre verlängert. Bereits im Mai hatte die WHO das „WHO Kooperationszentrum für die Standardisierung und Bewertung von Impfstoffen“ am PEI erneut anerkannt.

„Wir freuen uns, dass unser Engagement in den Bereichen Impfstoffe und Blutprodukte, und damit bei zwei sehr wichtigen Säulen für die Gesundheit weltweit, bestätigt wurde”, sagte Klaus Cichutek, Präsident des PEI. Die PEI-Mitarbeiter waren in den vergangenen Jahren unter anderem am Achilles-Projekt („Improving access to safe blood products through local production and technology transfer in blood establishment“) der WHO und an der Erstellung von WHO-Richtlinien im Bereich der Blutproduktsicherheit beteiligt.

Sie entwickelten außerdem Referenzmaterialien für den Nachweis von Zika-Virus-RNA, für die Erken­nung des Hepatitis-E-Virus und von Mykoplasmen. Referenzmaterialien werden benö­tigt, um Testsysteme zu standardisieren und dadurch nutzbar zu machen. Im Rahmen der Mitarbeit im „Blood Regulators Network“ (BRN) brachten sich PEI-Mitarbeiter zudem in die Entwicklung von Leitlinien für die Verwendung von Konvaleszentenplasma bei Notfällen wie Ebola- oder Influenzapandemien ein.

„Unsere Expertise in Regulation und Forschung zu biomedizinischen Arzneimitteln synergistisch in unterschiedlichen nationalen und internationalen Kooperationen einzubringen und so die Gesundheitsversorgung nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu verbessern, ist uns ein großes Anliegen“, sagte Dorothea Stahl, Leiterin des Fachgebiets Transfusionsmedizin im PEI.

hil

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