SPD will zusätzliche Plätze in der Kurzzeit- und Tagespflege für Baden-Württemberg

Stuttgart – 2.500 zusätzliche Plätze in der Kurzzeit- und Tagespflege sind aus Sicht der SPD in Baden-Württemberg notwendig. Sie möchte, dass über fünf Jahre jährlich 500 neue Plätze geschaffen und diese mit 25 Millionen Euro pro Jahr vom Land gefördert werden. Das geht aus einem Antrag hervor, den die SPD auf ihrem Parteitag in Heidenheim verabschiedet hat.
Außerdem solle das Amt eines Landespflegebeauftragten geschaffen werden. Dieser soll die Zusammenarbeit der Ministerien beim Thema Pflege koordinieren. Die SPD ist in Baden-Württemberg in der Opposition und wirft der grün-schwarzen Landesregierung Versäumnisse beim Thema Pflege vor.
Die SPD will eine bessere Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal in dem Bereich. Die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und Angehörige soll sinken. Finanzieren soll das eine Pflegebürgerversicherung, in die alle Bürger einzahlen. „Starke Schultern müssen die schwachen Schultern mittragen“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Pflegeexpertin Heike Baehrens.
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