Spina Bifida: Chirurgen kombinieren fetale Reparatur mit allogenen Stammzellen

Davis – Ein US-Chirurgenteam hat die vorgeburtliche Reparatur einer Myelomeningozele mit der topischen Anwendung von Stammzellen kombiniert, die zuvor aus der Plazenta anderer Spenderinnen isoliert wurden. Die Behandlung, die die Folgeschäden vermindern soll, hat sich nach den in The Lancet (2026; DOI: 10.1016/S0140-6736(25)02466-3) publizierten Ergebnissen einer Phase-1-Studie bei 6 Feten als sicher erwiesen. Die Kinder sollen bisher von den Folgen der Spina bifida verschont geblieben sein.
Die Myelomeningozele ist die schwerste, weil offene Form der Spina bifida. Rückenmark und Nerven treten durch einen Wirbelbogenspalt nach außen in die Fruchtblase. Der direkte Kontakt der freiliegenden neuronalen Strukturen mit der intrauterinen Umgebung führt zu einer zusätzlichen Schädigung des Rückenmarks.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: