Stada kauft Hautpflegeprodukte von GSK
Bad Vilbel – Stada kauft vom britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline fünf Hautpflegeprodukte und ein Hustenmittel für Kinder. Die Produktion werde großteils an die Tochter Thornton & Ross übertragen, teilte Stada heute in Bad Vilbel nahe Frankfurt mit.
Damit baue das Unternehmen sein Geschäft mit rezeptfreien Mitteln in Europa und ausgewählten Märkten in Asien und Lateinamerika aus. Die Übernahme solle im August abgeschlossen sein. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.
Der Pharmakonzern, der 2017 von den Finanzinvestoren Bain und Cinven übernommen wurde, setzt damit seine Strategie der Zukäufe von Medikamenten fort. Der Grippostad-Hersteller hatte vergangenes Jahr schon Verkaufsrechte für die Anti-Schuppen-Marke Nizoral erworben und die Markenrechte für die Sonnenmilch Ladival zurückgeholt.
Der Konzern sei bereit für Übernahmen von Medikamenten und auch ganzer Firmen, hatte Stada-Chef Peter Goldschmidt im März betont. Stada mit einem Umsatz von gut 2,3 Milliarden Euro 2018 wolle dieses Jahr mit rezeptfreien Mitteln und Nachahmermedikamenten stärker wachsen als der Markt, der jährlich um etwa 3,5 Prozent zulege.
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