Studie: Immer mehr ältere Freiwillige beim ASB
Köln – Rund 16.000 Freiwillige und Ehrenamtliche engagieren sich beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Freiwilligenarbeit im ASB“, die der Verband in Auftrag gegeben hatte.
Demzufolge engagieren sich Freiwillige im Durchschnitt acht Jahre lang beim ASB; sie sind mit Engagement dabei und schätzen den Sinn ihrer Arbeit. „Doch Freiwilligenarbeit ist kein Selbstläufer mehr“, erklärte ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein. Jugendlichen und Erwachsenen bliebe heute wenig Zeit für bürgerschaftliches Engagement. Hinzu käme der demografische Wandel.
„Uns fehlen zunehmend junge Helfer im Katastrophenschutz“, sagte Fleckenstein. Die Studie habe aber auch gezeigt, dass der Verband mit zeitlich flexibleren Weiterbildungsangeboten dem entgegensteuern kann.
Gleichzeitig ergab die Auswertung, dass die Gruppe der sogenannten „proaktiven Freiwilligen“ wächst. Sie stoßen erst im fortgeschrittenen Alter zum ASB und suchen gezielt eine Tätigkeit, bei der sie etwas Neues kennenlernen können. „Diese Freiwilligen brauchen von uns eine individuelle Beratung, weshalb die Bedeutung von Freiwilligenkoordinatoren in Zukunft zunehmen wird“, machte der Verbandpräsident deutlich.
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